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Abstand zwischen Funkgeräten (Distance between wireless devices)

Der Abstand zwischen Funkgeräten ist die räumliche Entfernung zwischen Funkgeräten, zwischen denen eine logische Verbindung besteht.

Adaptives Verfahren (Mechanisms for adaptivity)

Adaptive Verfahren sind Maßnahmen zur Änderung eines oder mehrerer Betriebsparameter des Funkkommunikationssystems zur Verbesserung der Widerstandsfähigkeit des Systems gegen Störungen, zum Schutz anderer Funkkommunikationssysteme und zur Verringerung der Mediumsnutzung.

Aktive Umgebungseinflüsse

Aktive Einflüsse der Umgebung ergeben sich aus Sendern elektromagnetischer Wellen im Umfeld eines Funkkommunikationssystems.

Aktualisierungszeit (Update time)

Die Aktualisierungszeit ist definiert als der Zeitabschnitt von der Übergabe des letzten atomaren Bestandteils der Nutzdaten eines Producer an der Referenzschnittstelle eines Consumer bis zur Übergabe des letzten atomaren Bestandteils der unmittelbar nachfolgend übertragenen Nutzdaten vom gleichen Producer.

Anforderungsprofil

Für die Beschreibung der Anforderungen, Bedingungen und Eigenschaften werden Einflussgrößen herangezogen. Die Menge der anwendungsbezogenen und umgebungsbezogenen Einflussgrößen bildet zusammen mit den Zielwerten der Kenngrößen ein Anforderungsprofil.

Anlage (Plant)

bezieht sich auf die betrachtete Einrichtung einschließlich ihres physikalischen Betriebsbereichs, Personals, der Betriebsmittel und aller weiteren Bestandteile.

Antenne (Antenna)

Eine Antenne ist eine Konstruktion oder Einrichtung zum Ausstrahlen oder Empfangen elektromagnetischer Wellen.

Antennengewinn (Antenna gain)

Der Antennengewinn ist das Verhältnis der Leistung, die am Eingang einer Referenzantenne erforderlich ist, zur Leistung, die in den Eingang der gegebenen Antenne eingespeist wird, um in einer vorgegebenen Richtung und im gleichen Abstand die gleiche Feldstärke zu erzeugen.
 
[QUELLE: Federal Standard 1037C, modifiziert]

Äquivalente isotrope Sendeleistung (Equivalent isotropic radiated power, EIRP)

Die äquivalente isotrope Sendeleistung ist das Produkt aus Sendeleistung und Antennengewinn, bezogen auf den isotropen Kugelstrahler.

Ausbreitungsbedingungen (Propagation conditions)

Der Begriff Ausbreitungsbedingungen bezeichnet die informale Beschreibung von Eigenschaften des Funkkanals. Damit wird eine Vielzahl von Einflussgrößen zusammengefasst.

Ausgangsleistung (Output power)

Als Ausgangsleistung wird die Leistung bezeichnet, die der Antenne zugeführt wird.

Automatisierungsanwendung (Automation application)

Anwendung der Mess- und Automatisierungstechnik in den Bereichen der industriellen Automation

Automatisierungstechnisches Funkgerät (Wireless automation device)

Als automatisierungstechnisches Funkgerät oder kurz Funkgerät wird ein Gerät bezeichnet, das mindestens ein Funkmodul und ein Anwendungsmodul beinhaltet. Das Anwendungsmodul implementiert automatisierungstechnische Funktionen bzw. Funktionen für leitungsgebundene Kommunikation.

Automatisierungstechnische Funklösung (Wireless automation solution)

Als automatisierungstechnische Funklösung oder kurz Funklösung wird eine Implementierung oder Instanz eines Funkkommunikationssystems bezeichnet. Sie implementiert eine bestimmte Funktechnologie oder einen bestimmten Funkstandard. Die Funklösung besteht aus zwei oder mehreren miteinander kommunizierenden Funkgeräten und kann Infrastrukturgeräte beinhalten. Eine Funkkommunikationslösung kann aus Produkten eines Herstellers oder mehrerer Hersteller bestehen.

Bandbreite (Bandwith)

Als Bandbreite wird die Differenz zwischen der oberen und der unteren Grenzfrequenz bezeichnet. 

Bezugsschnittstelle (Reference interface)

Für eine eindeutige Definition von Kenngrößen sind Bezugspunkte festzulegen, mit denen die zu ermittelnden Kenngrößenwerte verknüpft sind. Aus Sicht einer automatisierungstechnischen Anwendung sind dafür die Schnittstellen zwischen der Anwendung und der Funklösung geeignet. Diese Schnittstelle wird als Bezugsschnittstelle der Funklösung bezeichnet. Es gibt weder Empfehlungen noch Standards für die Gestaltung einer Bezugsschnittstelle. Funklösungen bieten verschiedene serielle Anschlüsse und Protokolle an, aber auch Funktions- oder Speicherschnittstellen in einem Gerät. 

Bewertung der Koexistenz (Coexistence assessment)

Durchführung einer Untersuchung mit dem Ziel einer Beurteilung von Produkten und von deren Installation auf der Basis eines Eignungsnachweises, um Koexistenz herzustellen
 
[QUELLE: abgeleitet aus IEC 62278]

Datenlänge der Automatisierungsanwendung (Automation application data length)

Anzahl der Oktetts, die an der Bezugsschnittstelle ausgetauscht werden

Dauer der Sendesequenz (Transmission sequence duration)

Dauer, für die ein Sender das Spektrum zur Datenübertragung mit einer spezifischen Sequenz nutzt

Duty cycle

Der Duty Cycle ist das Verhältnis der Sendesequenz bezogen auf eine vorgegebene Beobachtungszeit des benutzten Funkkanals.

Echtzeitfähigkeit (Real-time capability)

Der Begriff Echtzeitfähigkeit bezeichnet die Fähigkeit einer Funklösung, unter gegebenen Bedingungen einem Consumer Nutzdaten von einem Producer zu bestimmbaren Zeitpunkten, die den Kommunikationsanforderungen der übergeordneten Anwendung entsprechen, zur Verfügung zu stellen. Die Echtzeitfähigkeit einer Funklösung ist Bestandteil und notwendige Voraussetzung für deren Verfügbarkeit.

Effektive Strahlungsleistung (Effective radiated power)

Die Effektive Strahlungsleistung ist das Produkt aus der in eine Antenne eingespeisten Leistung und dem Antennengewinn.

Einflussgröße (Influencing parameter)

Als Einflussgröße wird ein Parameter oder eine physikalische Größe bezeichnet, deren Wert Einfluss auf den Wert einer oder mehrerer Kenngrößen hat. Einflussgrößen werden entsprechend ihrer Zugehörigkeit in anwendungsbezogene, geräte- oder systembezogene und umgebungsbezogene Einflussgrößen unterschieden. Sie beschreiben also den Einfluss von Anforderungen und Bedingungen an die Funkkommunikation.

Empfängerempfindlichkeit (Receiver sensitivity)

Als Empfängerempfindlichkeit wird die kleinste Signalleistung, mit der der Empfang von Daten bei Einhaltung einer festgelegten Fehlerrate noch möglich ist, bezeichnet. Die Fehlerrate kann zum Beispiel eine Bitfehler-, Paketfehler- oder Frame-Fehlerrate sein.

Empfängerübersteuerung (Receiver blocking)

Auswirkung eines starken Außerbandstörsignals auf die Fähigkeit des Empfängers, ein schwaches Nutz­signal zu empfangen.

Höchster Eingangspegel des Empfängers (Receiver maximum input level)

höchste Signalleistung, die das System ohne Signalverzerrung verwerten kann

Fähigkeitsprofil

Die Menge der anwendungsbezogenen, umgebungsbezogenen sowie der geräte- und systembezogenen Einflussgrößen bildet zusammen mit den Istwerten der Kenngrößen ein Fähigkeitsprofil.

Frequenzband (Frequency band)

Als Frequenzband wird ein Bereich im Frequenzspektrum bezeichnet, der durch Regulierungsbehörden bestimmten Anwendungen zur Nutzung zugeteilt ist.

Frequenzkanal (Frequency channel)

Ein Frequenzkanal ist ein Teilbereich des Frequenzbandes, der durch eine untere und eine obere Grenzfrequenz oder durch Mittenfrequenz und Bandbreite gekennzeichnet ist. In Standards werden meist Nummern für Frequenzkanäle spezifiziert.

Funkanwendung (Wireless application)

Als Funkanwendung wird jede Verwendung elektromagnetischer Wellen von Geräten oder Betriebsmitteln zur Erzeugung und Nutzung von Hochfrequenzenergie bezeichnet.

Funkgerät (Wireless device)

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Funkkanal (Radio channel)

Durch Frequenz, Zeit und Leistung definierter Übertragungskanal für die Funkkommunikation. Mithilfe eines Kanalmodels können die passiven Übertragungsbedingungen beschrieben werden.

Funkkommunikation (Wireless communication)

Als Funkkommunikation wird eine Kommunikation bezeichnet, bei der die Übertragung von Informationen durch elektromagnetische Strahlung erfolgt, ohne dass dazu Leitungen verwendet werden.  

Funkkommunikationsfunktion (Wireless communication function)

Die Hard- und Softwareimplementierung von Algorithmen zur Funkkommunikation wird als Funkkommunikationsfunktion bezeichnet.

Funkkommunikationsnetzwerk (Wireless communication network)

Funklösung, die aus mindestens zwei Funkgeräten besteht.

Funkkommunikationssystem (Wireless communication system)

Funkkommunikationssystem oder kurz Funksystem bezeichnet eine Menge zusammenhängender Elemente, die eine Funkkommunikation ermöglichen. Ein Funkkommunikationssystem ist die Abbildung eines Systems auf einer hohen Ebene, während eine Funkkommunikationslösung einen praktischen Fall eines Systems darstellt.

Funklösung (Wireless solution)

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Funkmodul (Wireless modul)

Ein Funkmodul ist eine Hard- und Software-Implementierung von Funkkommunikationsfunktionen. Es ist eine universelle elektronische Baugruppe zum Übertragen von Daten per Funk, die zum Einbau in Geräte gedacht ist. Sie stellt einer beliebigen Anwendung eine Hard- oder Softwareschnittstelle zum Datenaustausch zur Verfügung.

(Funk-)Ressource ((Radio-) resource)

von mehreren Funkkommunikationslösungen zum Zwecke der Funksignalübertragung benutzte Ressource

Gemeinsam genutztes Medium (Shared medium)

Ressource des Frequenzbands, die in einem bestimmten Bereich von mehreren Funkanwendungen genutzt wird
 
ANMERKUNG 1 zum Begriff: In den ISM-Bändern (Industrial, Scientific and Medical) werden viele Funkanwendungen genutzt. Aufgrund dieser allgemeinen Nutzung wird der Begriff „gemeinsam genutztes Medium“ angewendet. Die Frequenzbänder werden von verschiedenartigen ISM- und Funkanwendungen benutzt.

Gesamte Strahlungsleistung (Total radiated power)

Die gesamte Strahlungsleistung bezeichnet die abgestrahlte Leistung einer Antenne. Diese kann durch Integration der Flächenleistungsdichte bei konstantem Abstand von der Antenne bestimmt werden. Sie ist identisch mit der Sendeleistung abzüglich der Antennenverluste.

Gleichkanal (Co-channel)

bezieht sich auf die Aussendungen und Übertragungen im gleichen Frequenzkanal
 
[QUELLE: IEC 60050‑713:1998, 713-06-23, modifiziert]

Höchster Eingangspegel des Empfängers (Receiver maximum input level)

Als höchster Eingangspegel des Empfängers wird die höchste Signalleistung, die das System ohne Signalverzerrung verwerten kann, bezeichnet.

Infrastrukturgerät (Infrastructure device (ISD))

Ein Infrastrukturgerät ist eine Hard- und Software-Implementierung von Funknetzwerkfunktionen. Es ist ein Funkgerät, das in einem Funkkommunikationssystem zur Datenübertragung erforderlich ist. Beispiele sind Basisstation, Access-Point, Router und Gateway. Ein Infrastrukturgerät in diesem Sinne hat keine direkte Verbindung zu automatisierungstechnischen Funktionen oder Geräten. Unabhängig davon kann ein automatisierungstechnisches Funkgerät auch Funktionen eines Infrastrukturgeräts beinhalten.

Intermodulationsempfindlichkeit (Intermodulation sensivity)

Pegel von Außerbandstörsignalen, die, wenn sie am Front-End des Empfängers gemischt werden, ein nicht­lineares In-Band-Produkt dritter Ordnung erzeugen

Jitter (Jitter)

erwartetes Auftreten einer Zeitabweichung
 
ANMERKUNG 1 zum Begriff: Beispiele sind Abweichungen der Übertragungszeit und der Aktualisierungszeit.

Kenngröße (Charakteristik parameter)

Als Kenngröße wird eine physikalische oder mathematische Größe bezeichnet, die zur Charakterisierung des Zeit- oder Fehlerverhaltens von Funklösungen dienen kann. Die Werte einer Kenngröße geben aus Sicht einer automatisierungstechnischen Anwendung Auskunft über die Eigenschaften einer Funklösung. Dazu können Momentanwerte aber auch die Werte geeigneter statistischer Parameter herangezogen werden.

Kennzahlen (Metrics)

Menge quantitativer Indikatoren gemäß der ausgewählten Merkmale einer Kommunikationseinrichtung, eines Betriebsmittels oder eines Funkkommunikationssystems.

Koexistenz (Coexistence)

Koexistenz in der Funkkommunikation ist der Zustand, in dem alle Funkkommunikationslösungen einer Anlage, die ein gemeinsames Medium nutzen, alle Kommunikationsanforderungen ihrer jeweiligen Automatisierungsanwendung erfüllen.

Koexistenzmanagement (Coexistence management)

Prozess der Herstellung und Erhaltung von Koexistenz mit Hilfe von technischen und organisatorischen Maßnahmen

Kommunikationslast (Communication load)

Als Kommunikationslast wird die Anforderung der Automatisierungsanwendung bezeichnet, in einem bestimmten Zeitraum eine bestimmte Menge an Nutzdaten zu übertragen.

Kommunikationszyklus (Communication cycle)

Der Kommunikationszyklus ist ein Zeitintervall in dem das Funkmodul Daten zur Übertragung an die drahtlose Schnittstelle übergibt. Ein Funkgerät kann Daten aber auch ereignisgesteuert an die drahtlose Schnittstelle übergeben.

Logische Verbindung

Eine logische Verbindung ist die gerichtete Kommunikationsbeziehung zwischen der Anwendung eines Funkgerätes (Producer) zur Anwendung eines anderen Funkgerätes (Consumer).

Mediumsnutzung (Channel occupation)

Zeit, in der das Medium belegt ist

ANMERKUNG 1 zum Begriff: Diese Zeit beinhaltet über die reine Übertragung der Nutzdaten hinaus auch alle Zeitanteile, die für die Abarbeitung des Übertragungsprotokolls erforderlich sind, z. Β. zur Übertragung einer Bestätigung.

Mittenfrequenz (Centre frequency)

Als Mittenfrequenz wird das geometrisches Mittel der unteren Grenzfrequenz und der oberen Grenzfrequenz eines Frequenzkanals bezeichnet.

Nachbarkanalstörung (Adjanced channel interference)

Störung, die auftritt, wenn zwei oder mehr Funkanwendungen benachbarte Frequenzkanäle benutzen

Nachbarkanaltrennschärfe (Adjanced channel selectivity)

Fähigkeit eines Funkempfängers, auf das Nutzsignal anzusprechen und die Signale benachbarter Frequenz­kanäle zu unterdrücken

Nebenempfang (Spurios response)

unerwünschte Signale am Empfängerausgang, d. h. es treten andere Frequenzen auf, als die des abgestimmten Frequenzkanals

Nutzdatenlänge (User data length)

Die Nutzdatenlänge ist die Anzahl der Oktetts, die an der Bezugsschnittstelle ausgetauscht werden.

Obere Grenzfrequenz (Upper cut-off frequency)

Die obere Grenzfrequenz ist die am weitesten oberhalb der Frequenz der höchsten Leistungsdichte liegende Frequenz, bei der die spektrale Leistungsdichte unter einen bestimmten Pegel fällt.

Räumliche Ausdehnung der verteilten Anwendung (Spatial dimension)

Als räumliche Ausdehnung einer verteilten Anwendung wird die Länge, Breite und die Höhe des Bereiches, in dem die Funkgeräte dieser Anwendung verteilt sind, bezeichnet.

Physikalische Verbindung

Physikalische Verbindungen bestehen zwischen jeweils zwei Funkgeräten, zwischen Funkgerät und Infrastrukturgerät bzw. zwischen Infrastrukturgeräten. Die Endpunkte einer physikalischen Verbindung sind die Aus- und Eingänge des Radio-Frontend.

Planung der Koexistenz (Coexistence planning)

Prozess, der die Zuweisung von Funkressourcen (wie Zeit, Frequenzen, Übertragungsleistung, Raum usw.) zu jedem Funkkommunikationssystem mit dem Ziel der Herstellung von Koexistenz beschreibt.

Sendezeitabstand (Transfer interval)

Ein Sendezeitabstand ist die Zeitdifferenz zwischen zwei aufeinanderfolgenden Übertragungen von Nutzdaten von der Automatisierungsfunktion über die Bezugsschnittstelle an die Funkübertragungsfunktion.

Senderanzeit (Transmitter on)

Als Senderanzeit wird die Zeit bezeichnet, in der das Medium belegt ist.

Anmerkung: Diese Zeit beinhaltet über die reine Übertragung der Nutzdaten hinaus auch alle Zeitanteile, die für die Abarbeitung des Übertragungsprotokolls erforderlich sind, z. B. zur Übertragung einer Bestätigung.

Senderauszeit (Transmitter off)

Die Senderauszeit ist die Übertragungslücke zwischen zwei Senderanzeiten.

Spektrale Leistungsdichte (Power spectral density)

Als spektrale Leistungsdichte wird die Signalleistung pro festgelegter Bandbreite bezeichnet.

Spektralmaske des Senders (Transmitter spectral mask)

Als Spektralmaske des Senders wird der höchste Grenzwert der spektralen Leistungsdichte über einem Frequenzbereich bezeichnet.

Strahlungscharakteristik einer Antenne (Antenna radiation pattern)

Veränderung der Feldstärke einer Antenne als Winkelfunktion bezogen auf die Achse

Störfestigkeit (Immunity)

Fähigkeit einer Einheit, bei einer Störung bis zu einem bestimmten Störpegel ohne Beeinträchtigung weiter­zuarbeiten und über diesen Störpegel hinaus belastbar zu sein

ANMERKUNG 1 zum Begriff: Störfestigkeit einer Einheit wird erreicht, indem die Widerstandsfähigkeit dieser Einheit um die Belastbarkeit durch Störungen erweitert wird.

Tastrate (Duty cycle)

Die Tastrate ist das Verhältnis der Summe der Senderanzeiten (Summe TON) zu einer festzulegenden Beobachtungszeit für einen genutzten Frequenzkanal.

Topologie​​

Die Topologie beschreibt die Struktur und den Aufbau einer Funkanwendung.

Übertragungslücke (Transmission gap)​

Die kürzeste Übertragungslücke ist die Zeit zwischen zwei von unmittelbar aufeinanderfolgenden Kanalnutzungen durch einen Sender.

Übertragungszeit (Transmission time)​

Gemäß VDI/VDE-Richtlinie 2185 Blatt 1 ist die Übertragungszeit der Zeitabschnitt von der Übergabe des ersten atomaren Bestandteils der Nutzdaten (Bit, Oktett) an der Schnittstelle zwischen Anwendung und Funkkommunikation eines Producers und der Übergabe des letzten atomaren Bestandteils derselben Nutzdaten an der Schnittstelle zwischen Funkkommunikation und Anwendung eines Consumers.

Untere Grenzfrequenz (Lower cut-off frequency)

Die untere Grenzfrequenz ist die am weitesten unterhalb der Frequenz der höchsten Leistungsdichte liegende Frequenz, bei der die spektrale Leistungsdichte unter einen bestimmten Pegel fällt.

Verfügbarkeit

ToDo

Verweilzeit (Dwell time)

Dauer mit der ein Frequenz­sprungsystem eine bestimmte Frequenz belegt, bevor es zur nächsten Frequenz wechselt

Widerstandsfähigkeit der Funkübertragung (Radio robustness)

Merkmal der Funkkommunikation, die gewünschte Funktion trotz der Anwesenheit von anderen aktiven Funkkommunikationsanwendungen, die den Ausstrahlungsbereich stören, zu erfüllen.

ANMERKUNG 1 zum Begriff: Diese Definition stimmt mit der Definition der Koexistenz in IEEE 802.15.2-2003, 3.1.2 überein.

Widerstandsfähigkeit (Robustness)

Fähigkeit einer Einheit, bei einer Störung bis zu einem bestimmten Störpegel ohne Beeinträchtigung weiter­zuarbeiten

ANMERKUNG 1 zum Begriff: Die Widerstandsfähigkeit einer Einheit darf mit Maßnahmen erhöht werden, die mit der Änderung eines oder mehrerer ihrer Betriebsparameter(s) verbunden sind.

Zuverlässigkeit (Reliability)

ToDo